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Deo vs. Antitranspirant – worin liegt der Unterschied?

2 Nov 2022 • Von KIEHL'S
Ein Deodorant oder Antitranspirant wird verwendet, um Achselschweiß und die damit eventuell verbundenen unangenehmen Gerüche zu vermeiden.

Handelt es sich bei diesen Begriffen um das gleiche Produkt mit verschiedenen Namen? Nein, denn ein Deo wirkt anders als ein Antitranspirant. Wir erklären Dir, wie das funktioniert und was beim Schwitzen für Prozesse in Deinem Körper ablaufen. Erfahre in unserem Artikel, ob Du Dich für Deine Körperpflege lieber für ein Deo oder ein Antitranspirant entscheiden solltest.

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Was ist Schweiß?

Schweiß ist ein Sekret, welches die Schweißdrüsen Deiner Haut bei verschiedenen körperlichen Vorgängen absondern. Dieses Sekret dient der Regulierung Deiner Körpertemperatur, da es beim Verdunsten Kälte erzeugt. Darüber hinaus bildet Schweiß einen sauren Film auf der Haut, der antimikrobiell wirkt und auch als Säureschutzmantel bezeichnet wird.

Bereits in einem Zustand ohne körperliche Aktivität oder Aufregung sondert ein Mensch zwischen 100-200 ml Schweiß pro Tag ab. Bei Stress, Aufregung, hohen Umgebungstemperaturen und natürlich auch bei intensivem Sport kann sich diese Schweißproduktion auf bis zu 2 l/h maximal steigern.

Warum riecht Schweiß? Frischer Schweiß hat nahezu keinen Eigengeruch. Der als unangenehm empfundene Geruch vom Schwitzen entwickelt sich erst nach einer chemischen Umwandlung der ursprünglich langkettigen Fettsäuren in kleinere Moleküle wie Ameisensäure und Buttersäure. Dies geschieht durch die natürlichen Bakterien der menschlichen Hautflora.¹

Wieso schwitzt man?

Die Hauptfunktion des Schwitzens ist die Regulierung der Körpertemperatur. Über die Verdunstung von Schweiß entsteht eine sehr effektive Abgabe von Wärme, die schnell eine Regulation sorgen kann. Außerdem hat das Schwitzen eine Funktion für die Regulierung des Wasser- und Elektrolythaushaltes. Wird das Schwitzen durch Emotionen oder Stress verursacht, kann im Zusammenhang mit einer Alarm- und Fluchtreaktion Schweiß an den Händen und Füßen austreten. Dadurch werden Riff und Tritt sicherer.

Auslöser für das Schwitzen:

  • Hohe Außentemperaturen oder eine starke Muskelanstrengung können die Kerntemperatur des Körpers anheben – diese wird mit Schwitzen wieder herunterreguliert
  • Emotionale Ursachen wie Aufregung, Angst, Schmerz, Wut oder geistiger Anspannung können ebenfalls zum Schwitzen führen
  • Bestimmte sehr scharf oder sauer gewürzte Speisen können einen Schweißausbruch verursachen (beispielsweise beim Genuss von Chili, Senf oder Meerrettich)
  • Der Kontakt mit verschiedenen Substanzen kann infolge einer allergischen Reaktion oder Reaktion auf eine Vergiftung zum verstärkten Schwitzen führen

Wie stark oder wie schnell ein Mensch schwitzt, hängt nicht nur von den äußerlichen Umständen ab, sondern auch von seiner körperlichen Konstitution.²

Gründe für vermehrtes Schwitzen

Das vermehrte Schwitzen wird fachlich als Hyperhidrose bezeichnet. Dabei ist nicht gemeint, wenn Du beim Sport oder in der Sauna stark schwitzt, denn bei diesen Gelegenheiten braucht Dein Körper die Wärmeregulation. Schwitzt Du hingegen auffällig stark, auch wenn die Umgebung nicht warm ist oder Du Dich wenig bewegst, kann das gesundheitliche Ursachen haben. Zu diesen Ursachen für vermehrtes Schwitzen zählen beispielsweise:
  • Infektionskrankheiten
  • Tumorerkrankungen
  • Überfunktion der Schilddrüse
  • Neurologische Krankheiten wie das Parkinson-Syndrom
  • Stoffwechselkrankheiten (wie Diabetes)
  • Vergiftung (zum Beispiel mit Fliegenpilz)
Gelegentlich sind auch keine direkten Auslöser für eine Hyperhidrose festzustellen. Um jedoch eine ernsthafte Erkrankung auszuschließen und behandeln zu können, solltest Du bei ungewöhnlich starkem Schwitzen einen Arzt für eine Kontrolluntersuchung aufsuchen.³

Deo vs. Antitranspirant

Was ist nun eigentlich der Unterschied zwischen Deo und Antitranspirant? Der wichtigste Unterschied ist, dass ein Antitranspirant verhindert, dass der Schweiß aus Deinen Schweißdrüsen austreten kann. Bei einem Deo ist das nicht der Fall – es unterbindet die Bildung von unangenehmen Gerüchen, die bei der Zersetzung der Schweißflüssigkeit entstehen.

Im Folgenden erklären wir Dir genau, wie beide Mittel wirken und welche Eigenschaften die jeweiligen Produkte bieten. Übrigens findest Du hier auch eine Antwort für den Vergleich Deodorant vs. Antiperspirant, denn der Begriff Antiperspirant ist nur eine andere Bezeichnung für Antitranspirant. Sie wird bevorzugt für den US-amerikanischen Markt verwendet.

Welche Deo-Arten gibt es?

Deodorant ist in verschiedenen Formen erhältlich. Üblich sind beispielsweise Deo-Spray (auch als Pumpzerstäuber ohne Treibgas), Deo-Stick, Deo-Roll-on oder auch Deo-Creme.

Ein Deo-Spray lässt sich einfach, schnell und gezielt auftragen. Allerdings verteilt sich der feine Sprühnebel manchmal etwas mehr im Raum, als das beabsichtigt ist. Für ein dezentes Auftragen eignen sich deshalb Deo-Stick, Deo-Roll-on oder auch Deo-Creme besser. Diese Produkte bieten Dir außerdem den Vorteil, dass sie oft eine etwas kompaktere Verpackung haben. Das ist ideal, wenn Du Dein Deodorant auf Reisen oder zum Sport mitnehmen möchtest.

Deo-Wirkung

Ein Deo ohne Aluminium ist besonders hautfreundlich. Es verhindert das Schwitzen nicht, enthält jedoch eine erprobte Mischung von Duftstoffen und antibakteriellen Mitteln, welche verhindern, dass sich der Schweiß zersetzt. Das bedeutet, Du kannst trotzdem nasse Flecken unter den Achseln bekommen. Der unangenehme Geruch nach Schweiß entwickelt sich jedoch nicht. Stattdessen duftest Du angenehm und frisch, auch wenn es einmal heiß hergeht. Wende ein Deo gegen Schweißgeruch an, wenn Du nicht zu sehr unter Achselnässe leidest, sondern nur eine unerwünschte Geruchsentwicklung vermeiden möchtest.

Antitranspirant-Arten

Antitranspirant ist ebenso wie Deo als Spray, Creme oder Roll-on erhältlich. Dieses Mittel verhindert, dass der Schweiß in den behandelten Stellen aus den Poren tritt. Dafür sorgen Aluminiumsalze, welche die Ausgänge der Poren verkleinern, sodass der Schweiß nicht mehr nach außen dringen kann.

Möchtest Du die Bildung von Schweiß unter Deinen Achseln dezent und ohne Parfüm mildern? Dann probiere die geruchslose Superbly Efficient Antiperspirant & Deodorant Cream von Kiehl‘s aus. Dieses Antitranspirant hinterlässt bei Dir durch seine pflegenden Inhaltsstoffe ein weiches und geschmeidiges Gefühl unter den Achseln. Entstehende Feuchtigkeit wird absorbiert und die Schweißbildung wird reduziert. Die Creme hinterlässt keinerlei Rückstände und bietet Dir für 24 Stunden einen intensiven Schutz vor Achselnässe und Schweißgeruch. Diese Deo-Creme eignet sich sowohl für Frauen als auch für Männer.

Speziell für Männer wurde das hocheffektive Body Fuel Antitranspirant & Deodorant von Kiehl’s entwickelt. Es lässt sich als Roll-on mühelos und präzise auftragen. Dabei trocknet die eine Textur des Wirkstoffs schnell und hinterlässt ein angenehmes, glattes Hautgefühl. Ihre hochwertige Formulierung enthält nährstoffspendendes Koffein, Vitamin C und Zink für eine optimale Pflege Deiner Haut. Der Duft dieses Antipersipants wirkt frisch und energetisierend. Es bietet Dir Schutz vor Achselnässe und Schweißgeruch für den ganzen Tag.

Worauf beruht die Wirkung von Antitranspirant?

Ein Antitranspirant hemmt die Aktivität der Schweißdrüsen. Dieser Vorgang wird durch Inhaltsstoffe wie Aluminiumverbindungen, Magnesiumsalze oder auch Propanthelinbromid ausgelöst. Dabei werden die Ausführungsgänge der Schweißdrüsen für eine gewisse Zeit verengt oder verstopft. Die Menge der ausgeschiedenen Flüssigkeit kann dabei um ca. die Hälfte reduziert werden. Damit die körpereigene Temperaturregulation durch das Schwitzen nicht zu stark unterbunden wird, solltest Du ein Antitranspirant immer nur gezielt auf kleine Bereiche auftragen. Normalerweise genügt es, das Antitranspirant unter den Achseln anzuwenden, um unangenehme Gerüche zu vermeiden.
Oft wird ein Antitranspirant mit einem Deo kombiniert. Das sorgt für einen frischen Duft und verhindert außerdem, dass trotzdem ausgetretener Schweiß unangenehm zu riechen beginnt.⁴

Ist Aluminium in Deo oder Antitranspirant schädlich?

Viele Menschen vermuten, dass Aluminium in Deo oder Antitranspirant schädlich sein kann. Es wurden verschiedene wissenschaftliche Studien durchgeführt, welche die Wirkung von diesem Inhaltsstoff beim Auftragen auf die Haut untersuchen. Dabei wurde festgestellt, dass nicht bei jeder Anwendung eines Antitranspirants mit Aluminium ein gesundheitliches Risiko besteht. Insbesondere spielt dafür der Zustand der Haut unter den Achseln, wo das Antitranspirant aufgetragen wird, eine Rolle. Ist diese Haut gesund, konnte kein erhöhtes Risiko festgestellt werden. Jedoch kann eine durch Sonnenbrand oder eine zu intensive Rasur geschädigte Haut empfindlicher sein. Wenn die natürliche Hautschutzbarriere nicht intakt ist, könnten die Aluminiumsalze verstärkt in den Körper gelangen. Trage deshalb am besten kein Antitranspirant mit Aluminium direkt nach der Rasur auf oder wenn die Haut unter Deinen Achseln wund ist.⁵

Wie wende ich Deo und Antitranspirant an?

Ein Deo oder ein Antitranspirant trägst Du auf die gründlich gereinigte Haut auf. Der beste Zeitpunkt dafür ist direkt nach dem Duschen oder Baden. Trocknet Deine Haut vorher gut ab und lasse sie etwas an der Luft trocknen. Danach kannst Du das Deo oder Antitranspirant unter den Achseln anwenden. Bei einem Spray hältst Du einen Abstand von ca. 20 cm ein und richtest den Sprühstrahl direkt auf den Achselbereich. Ein oder zwei kurze Sprühstöße genügen, um ausreichend Deodorant aufzutragen. Bei einem Roll-on bewegst Du den Applikator mit leichtem Druck über die Haut unter Deinen Achseln. Dabei wird das Deo oder Antitranspirant auf Deine Haut übertragen und sanft verteilt. Möchtest Du einen Deo-Creme anwenden, entnimmst Du eine kleine Menge aus der Tube und cremst damit den Bereich unter Deinen Achseln dünn ein.

Danach kannst Du das Deo oder Antitranspirant kurz trocknen lassen, bevor Du Dich fertig ankleidest, um Flecken zu vermeiden.

Tipp: Falls Du Dich nach dem Duschen mit einer Bodylotion eincremen möchtest, ist es besser, dies vor der Anwendung des Deodorants zu erledigen. So kannst Du das Deo nicht aus Versehen beim nachträglichen Eincremen weiter über den Körper verteilen, als es ursprünglich beabsichtigt war.

Ist es gut, dass Deo oder Antitranspirant tagsüber noch mal aufzufrischen?

Das ist normalerweise nicht nötig, denn die meisten Deos und Antitranspirantien wirken mindestens für 24 Stunden sicher gegen Achselnässe und Schweißgeruch. Solltest Du es einmal vergessen haben, Dein Deo aufzutragen, lässt sich das natürlich unkompliziert nachholen. Allerdings solltest Du nicht versuchen, damit bereits entstandenen Schweißgeruch zu bekämpfen. Suche in diesem Fall einen Waschraum auf und erfrische Deine Achseln mit etwas Wasser und Seife, bevor Du das Deo oder Antitranspirant aufträgst. Notfalls lässt sich das auch mit einem Reinigungstuch oder Erfrischungstuch erledigen. Danach kannst Du das Deodorant wie üblich anwenden.

Soll ich lieber ein Deo oder ein Antitranspirant nutzen?

Diese Frage lässt sich nicht mit einem einfachen Ja oder Nein beantworten. Welches Mittel Du als Schutz gegen Achselnässe und Schweißgeruch verwenden solltest, hängt davon ab, wie stark Du zum Schwitzen neigst.

Leichtes Schwitzen: Einige Menschen schwitzen nur selten oder wenig und entwickeln daher auch kaum einen unangenehmen Schweißgeruch. Bei leichtem Schwitzen wirst Du nur selten nasse Achseln haben. Für einen frischen Duft sorgst Du mit einem sanften Deo. Du kannst es auch nur gelegentlich anwenden, wenn Du beispielsweise ausgehen möchtest oder ein wichtiger Termin ansteht.

Normales Schwitzen: Personen, die normal schwitzen, haben ab und zu nasse Achseln. Sie entwickeln nach einiger Zeit auch einen Schweißgeruch. Das ist der Fall, wenn beispielsweise sommerliche Temperaturen herrschen oder bei körperlicher Aktivität der Schweiß rinnt. Zählst Du zu diesem Personenkreis, kannst Du mit einem Deo gegen Schwitzen für einen angenehmen Körpergeruch sorgen. Möchtest Du nasse Flecken unter den Achseln auf Deinem Hemd oder Shirt vermeiden, bietet Dir dafür ein Antitranspirant die ideale Lösung.

Starkes Schwitzen: Als Deo gegen starkes Schwitzen eignet sich am besten ein Antitranspirant, das die Schweißproduktion reduziert. Allerdings neigen Menschen, die sehr stark schwitzen, auch gelegentlich dazu, nicht nur unter den Achseln, sondern auch an anderen Körperstellen viel Schweiß abzusondern. Das können beispielsweise die Hände, die Füße oder das Gesicht sein. Auch am Rücken schwitzen viele Menschen relativ stark. Wenn Dein ganzer Körper davon betroffen ist, solltest Du trotzdem nicht auf alle Stellen ein Antitranspirant auftragen. Wird es zu großflächig angewendet, kann das den Temperaturausgleich Deines Körpers ungünstig beeinflussen.

Tipps gegen Schwitzen und Schweißgeruch

Mit einem Deo oder Antitranspirant lässt sich zwar der Schweißgeruch gut mildern, doch kannst Du auch mit weiteren Tricks für einen angenehmen Körpergeruch sorgen.

Die richtige Kleidung wählen

Wenn Du zu starkem Schwitzen neigst, solltest Du entsprechend leichte und atmungsaktive Kleidung tragen. Ideal eignen sich Produkte aus Naturfasern, wie beispielsweise:

  • Baumwolle
  • Hanf
  • Leinen
  • Seide
  • Wolle

Die meisten dieser Naturfasern sind in der Lage, ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Flüssigkeit aufzunehmen und diese Flüssigkeit schnell an die Umgebung abzugeben. Das bedeutet, der Schweiß wird von Deiner Haut aufgesaugt und über den Stoff der Kleidung verdunstet. Wolle kann darüber hinaus auch Gerüche binden. Leinen und Seide haben eine kühlende Wirkung. Das macht es für Deinen Körper leichter, den Temperaturausgleich zu erzeugen und es muss nicht so viel Schweiß abgegeben werden.

Wäsche richtig waschen

Dieser Tipp gegen Schweißgeruch betrifft Deine Waschmethoden für Shirts, Sportsachen und andere Oberbekleidung. Moderne Waschmittel funktionieren heute so gut, dass die meisten Flecken und Verschmutzungen bereits bei einem Waschgang mit 40 °C beseitigt werden. Allerdings kann dies den meisten Bakterien, die für den unangenehmen Schweißgeruch verantwortlich sind, nur wenig anhaben. Sie sterben erst bei einer Wäsche mit mindestens 60 °C ab. Riechen Deine Shirts oder Pullover auch nach mehrmaligem Waschen mit 40 °C immer wieder schnell nach Schweiß? Dann solltest Du ab und zu einen Waschgang mit 60 °C einplanen. Schaue auf alle Fälle vorher auf die Pflegehinweise der Kleidungsstücke, damit sie nicht aus Versehen zu heiß gewaschen und ruiniert werden.

Deine Ernährung kann einen Einfluss auf Deinen Körpergeruch haben

Sicher kennst Du das Phänomen, wenn nach einem üppigen Festmahl beim Griechen alles nach Knoblauch riecht. Dabei kommt dieser Duft nicht nur aus Deinem Mund, sondern wird praktisch auch über alle Poren ausgeschwitzt. Einige Lebensmittel verändern Deine Körperchemie so, dass Dein Schweiß intensiver oder anders riechen kann. Wenn Du unter sehr starkem Schwitzen und Schweißgeruch leidest, solltest Du eventuell den Genuss von Knoblauch und Zwiebeln reduzieren. Verschiedene scharfe und saure Gewürze fördern außerdem die Bildung von Schweiß. Dazu zählen Pfeffer, Chili oder Senf. Da diese Gewürze gut schmecken und auch eine positive Wirkung auf Dich haben können, musst Du nicht unbedingt komplett darauf verzichten. Du solltest ihre schweißtreibende Wirkung jedoch im Hinterkopf behalten – vielleicht wählst Du vor dem nächsten Meeting lieber ein Menü mit milden Zutaten aus, um Schweißausbrüche nach dem Essen zu vermeiden.

Alkohol und Koffein meiden

Sowohl Alkohol als auch Koffein können die Schweißproduktion anregen. Möchtest Du sehr starkes Schwitzen mildern, solltest Du auf Getränke mit Alkohol oder Koffein verzichten.

Salbeitee zum Trinken und für äußere Anwendungen

Bio-Tipp gegen Schweiß mit Salbeitee: Salbei wirkt als natürliches Antitranspirant. Du kannst tagsüber 2-3 Tassen von dem Tee trinken, um Deine Schweißproduktion sanft zu mildern. Reibe Deine Hände mit Salbeiblättern oder mit einer Tinktur aus Salbeitee ab, wenn sie sehr schwitzen. Das kann die Schweißproduktion reduzieren.

Sport und Abhärten – so wird Dein Kreislauf trainiert

Wer gut trainiert ist und regelmäßig Sport treibt, schwitzt im Alltag weniger. Das liegt unter anderem daran, dass für untrainierte Menschen bereits einfache Aktivitäten anstrengender sein können. Sie schwitzen schon beim Treppensteigen oder bei einem kurzen Sprint zur Bahn. Besonders gut eignen sich Sportarten, die Deinen Kreislauf trainieren. Mit Laufen, Schwimmen oder Radfahren kannst Du das Schwitzen im Alltag merklich reduzieren und Schweißflecken vermeiden. Zusätzlich unterstützen Maßnahmen zum Abhärten wie kalte Duschen oder Saunagänge dieses Vorhaben.

Für mentale Ausgeglichenheit sorgen

Intensives Schwitzen kann auch durch Aufregung und Nervosität verursacht sein. Falls Du beobachtest, dass Du oft Aufregung, Angst, Zorn oder andere unangenehme Emotionen verspürst, solltest Du Dich darum kümmern. Eine mentale Ausgeglichenheit lässt sich durch Meditation, Yoga, Zeit mit lieben Freunden und Familie und auch durch Sport erreichen. Bei schwerwiegenderen Problemen, die Dich sehr belasten, ist es ratsam, sich professionelle Hilfe zu holen.

     

Fazit: Deo oder Antitranspirant – Du bestimmst, was für Dich das Beste ist

Pflegende und dermatologisch getestete Produkte gegen Schweiß und Schweißgeruch bieten Dir eine hohe Sicherheit für all Deine Aktivitäten. Zusätzlich kannst Du mit einer gesunden Lebensführung, geeigneter Kleidung und einer auf Deine Bedürfnisse angepassten Ernährung viel erreichen.

Wenn Du nur zu einer mäßigen Schweißentwicklung neigst, kann ein sanft duftendes Deo Dein täglicher Begleiter sein. Für Personen, die stark schwitzen, hilft ein Antitranspirant sicher gegen Schweißflecken und unangenehme Gerüche. Die effektiven und pflegenden Deos und Antitranspirants von Kiehl's können die Schweißbildung reduzieren und hinterlassen ein geschmeidiges Gefühl unter den Achseln.

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¹ Vgl. Bährle-Rapp, Marina. "Schweißdrüsen." Springer Lexikon Kosmetik und Körperpflege. Springer, Berlin, Heidelberg, 2007. 495-495.

² Vgl: Achenbach, Reinhard K. "Schwitzen." Hyperhidrosis. Steinkopff, Heidelberg, 2004. 45-55.

³ Vgl. Bechara, Falk G., Johannes Schmidt, and Klaus Hoffmann. Krankhaftes Schwitzen: Ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige. Kohlhammer Verlag, 2009.

⁴ Vgl. Bährle-Rapp, Marina. "Antitranspirant." Springer Lexikon Kosmetik und Körperpflege. Springer, Berlin, Heidelberg, 2007. 41-41.

⁵ Vgl. Rohloff-Bartels, Jette. Inwiefern besteht durch die dermale Resorption von Aluminium mittels Antitranspirantien ein Gesundheitsrisiko für den Menschen? Diss. Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg, 2020.
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