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Moisturizer: Was ist das – und wie wendest Du ihn richtig an?

Veröffentlicht: 11.09.2026 · Kiehl's Hautpflege-Expertenteam

Ein Moisturizer ist die englische Bezeichnung für eine Feuchtigkeitspflege, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und die Hautschutzbarriere unterstützt. Der Begriff begegnet Dir häufig auf Verpackungen oder in Social Media, meint im Kern jedoch dasselbe wie Feuchtigkeitscreme oder Gesichtscreme. Dieser Ratgeber erklärt die Bedeutung, die Wirkweise, die passenden Arten sowie die richtige Anwendung eines Moisturizers Schritt für Schritt.

INHALT

1. MOISTURIZER – DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • Moisturizer ist die englische Bezeichnung für Feuchtigkeitscreme beziehungsweise Feuchtigkeitspflege
  • Ein Moisturizer spendet Feuchtigkeit und stärkt die Hautbarriere (u. a. mit Hyaluronsäure, Glycerin und Squalan)
  • Erhältlich als Creme, Lotion, Gel oder tinted Moisturizer mit leichter Tönung
  • Die Anwendung erfolgt täglich morgens und abends, morgens stets vor dem Sonnenschutz (SPF)

2. MOISTURIZER – WAS IST DAS?

Auf Deutsch ist mit Moisturizer schlicht eine Feuchtigkeitscreme beziehungsweise eine Feuchtigkeitspflege gemeint. Das englische Wort „moisture“ bedeutet auf Deutsch Feuchtigkeit, und genau davon leitet sich der Begriff ab. Im britischen Englisch ist zudem die Schreibweise Moisturiser üblich, die auf Deutsch ebenfalls für eine Feuchtigkeitspflege steht. Moisturizer und Moisturiser meinen also dasselbe Produkt. Die Frage, was ein Moisturizer ist, lässt sich damit einfach beantworten: Es handelt sich um eine Pflege, die Feuchtigkeit spendet und in der Haut hält.

3. WIE WIRKT EIN MOISTURIZER FÜRS GESICHT?

Ein Moisturizer arbeitet meist mit drei Wirkstoffgruppen. Feuchtigkeitsbinder wie Hyaluronsäure und Glycerin ziehen Feuchtigkeit an und binden sie in der obersten Hautschicht. Rückfettende Stoffe glätten die Hautoberfläche und machen sie geschmeidig, hierzu zählt vor allem Squalan in der Hautpflege, im Englischen auch als Squalane bekannt, das den natürlichen Lipidfilm der Haut nachbildet. Ein dritter Wirkstofftyp bildet zusätzlich einen leichten Schutzfilm und verringert den Feuchtigkeitsverlust, während Ceramide ergänzend den Aufbau der Hautbarriere unterstützen. Auch Vitamin B5 wird häufig ergänzt, da es beruhigend wirkt und die Feuchtigkeitsspeicherung der Haut zusätzlich unterstützt.

4. WELCHE ARTEN VON MOISTURIZERN GIBT ES?

Nach der Textur unterscheiden sich folgende Varianten:

  • Creme: reichhaltig, ideal als Nachtcreme oder für zu Trockenheit neigende Haut
  • Lotion: leichter, gut als Tagescreme mit Lichtschutzfaktor
  • Gel oder Gel-Creme: sehr leicht, geeignet für fettige und Mischhaut

Als Face Moisturizer kommt er auf Gesicht und Hals zum Einsatz, während für den Körper Produkte wie die Creme de Corps zuständig sind. Ein tinted Moisturizer kombiniert Feuchtigkeitspflege mit einer leichten Tönung für einen ebenmäßigen Teint. Bei der Pflege für trockene Haut eignet sich eine reichhaltige Pflege wie die Ultra Facial Cream, für die tägliche Routine. Bei fettiger Haut punktet dagegen eine leichte Ultra Facial Oil-Free Gel Cream.

5. WORAN ERKENNST DU, DASS DEINE HAUT EINEN MOISTURIZER BRAUCHT?

Ein Spannungsgefühl nach dem Waschen, kleine Trockenheitsfältchen oder eine raue, matte Hautoberfläche deuten meist auf Feuchtigkeitsmangel hin. Auch Heizungsluft, Kälte und häufiges heißes Duschen setzen der Hautbarriere zu und lassen mehr Feuchtigkeit verdunsten, als die Haut speichern kann.1 Selbst fettige Haut kann betroffen sein, denn fehlt Feuchtigkeit, produziert die Haut häufig noch mehr Talg, um den Mangel auszugleichen. In diesen Fällen lohnt sich ein Blick auf Textur und Wirkstoffe des Moisturizers, statt ganz auf Feuchtigkeitspflege zu verzichten.

6. WIE WENDEST DU EINEN MOISTURIZER FÜRS GESICHT RICHTIG AN?

Die richtige Anwendung lässt sich in vier Schritten zusammenfassen:

  1. Gesicht reinigen, etwa mit dem Ultra Facial Cleanser, optional mit Toner.
  2. Ein Serum mit Hyaluronsäure wie das Ultra Pure High-Potency Serum auftragen.
  3. Den Moisturizer wie den Ultra Facial Moisturizer gleichmäßig auf Gesicht und Hals verteilen.
  4. Morgens zum Schluss Sonnenschutz (SPF) auftragen.

Die tägliche Anwendung, im Englischen moisturizer daily genannt, erfolgt idealerweise morgens und abends nach der Reinigung. Eine erbsengroße Menge reicht meist aus, sanftes Einklopfen ist schonender als Reiben.

Nutzt eine Routine zusätzlich aktive Wirkstoffe, übernimmt der Moisturizer eine puffernde Funktion und lässt sich so mit Retinol kombinieren, ohne die Haut zu überfordern. Wichtig bleibt in jedem Fall, dass der Moisturizer vor dem Sonnenschutz aufgetragen wird und nicht danach.2

FAZIT

Ein Moisturizer ist im Kern nichts anderes als eine Feuchtigkeitscreme, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und ihre Schutzbarriere stärkt. Ob als leichte Lotion, reichhaltige Creme oder Gel, entscheidend ist, dass die Textur zum eigenen Hauttyp passt und der Moisturizer regelmäßig, also morgens und abends nach der Reinigung, zur Anwendung kommt.

Tipp: Erfahre mehr darüber, wie Du trockene und unreine Haut richtig pflegst, oder auch wie Du empfindliche Haut pflegen solltest.

7. FAQ – HÄUFIGE FRAGEN ZU MOISTURIZER

QUELLEN

  1. Apotheken Umschau – Skincare-Routine: Wirkstoffe und Maßnahmen für die Hautpflege (mit Dr. Sören Korsing, Charité): https://www.apotheken-umschau.de/mein-koerper/haut-und-haare/skincare-routine-wenig-schritte-viel-wirkung-1114385.html
  2. Pharmazeutische Zeitung – Sonnencreme und Tagespflege: Sonnenschutz richtig machen (mit Prof. Dr. Rolf Daniels): https://www.pharmazeutische-zeitung.de/sonnenschutz-richtig-machen-163496/
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